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Mehr Klarheit, bitte!

Ein mäßiger Gehaltsabschluss (und der nicht für alle!),

ein undurchschaubares Zahlenwirrwarr, entbehrliche Betriebsversammlungen, ungenügende Kommunikation.

Nein, so kann man es nicht machen, werte Verhandler*innen!

Wochenlange Streikvorbereitungen, emotionalisierte Betriebsversammlungen inkl. Warnstreik. Dann ein KV-Abschluss – ziemlich plötzlich. Das Ganze garniert mit undurchschaubaren Zahlen. Und schließlich ein glatter „Umfaller“: DOCH Einmalzahlungen, dafür wenig Nachhaltigkeit!

 Es geht um Nachvollziehbarkeit

Viel komplizierter geht’s nicht mehr, deshalb die wesentlichen Eckpunkte:

  • Ausgangspunkt: die rollierende (= auf 1 Jahr durchgerechnete) Inflation beträgt 6,89%
  • Aktive MitarbeiterInnen in Vollzeit erhalten für die ersten 3 Quartale 2023 pro Quartal jeweils 916,70 Euro netto/steuerfrei
  • Ab 1.Oktober 2023 werden die KV- und IST-Gehälter der Angestellten sowie die Gehaltsansätze, die Dienstzulagen und Verwendungszulagen der Beamteninnen und Beamten um 7,3% erhöht(erst da beginnt die wirkliche Nachhaltigkeit).
  • Die Lehrlingsgehälter steigen ab 01.01.2023 um 200 Euro brutto im Monat
  • Anpassung des Pauschales für die Rufbereitschaft (Werktags auf 39 Euro/So-und Feiertags auf 77 Euro)
  • Es gibt 2 Ernennungstermine (Juli 2023 und Jänner 2024) für Beamtinnen und Beamte

Es geht um Glaubwürdigkeit

Wer in den Betriebsversammlungen die Mitarbeiter*innen auf Streiks einschwört, „Rote Linien“ zieht, Nachhaltigkeit beschwört und einen gerechten Anteil am Gewinn fordert…. und sich dann nach 1 Woche mir nix dir nix von 10,6% auf 7,3% herunterhandeln lässt…. Der hat ein Problem!

Es geht um Gerechtigkeit

  • Ein genauer Blick auf die Zahlen und Vergleiche mit anderen Ergebnissen lohnt sich: Rechnet man die Inflation von der ausverhandelten Erhöhung ab, bleiben 0,41% – als Abgeltung für Produktivitätszuwachs und Anteil am Unternehmensgewinn!
  • Spätestens, wenn die Dividenden-Ausschüttungen für die A1-Aktionäre publik werden, können wir vergleichen… was wir dem Unternehmen wert sind.
  • Abgesehen davon, dass die aktuelle Inflation längst bei 10,6% liegt – haben sich beispielsweise die Heizkosten verdreifacht!! Da geht’s für viele Mittelstandsfamilien schon darum, wie sie überhaupt durchkommen!
  • Wir helfen den Arbeitgebern, damit sie sich die gestiegenen Lohnnebenkosten leisten können – und sie werden einen A1-Gewinn einfahren…. DAS sind die wesentlichen Vergleiche!

Ich hätte mir eine Einfache- Klare-Lösung mit 100% Nachhaltigkeit gewünscht, wie ich es in meinen Aussendungen auch gefordert habe. Und ich verlange mehr Offenheit und Information!

Eine klare, nachvollziehbare und vollständige Kommunikation ist schließlich Aufgabe aller Belegschaftsvertreter*innen!

Euer

Martin

Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Lebensmittel, Miete, Sprit, Strom, Gas – die Kosten gehen durch die Decke!

 

Und WIR ….?

Warten auf die KV-Verhandlungen! Und erwarten, dass die Belastungen weitestgehend aufgefangen werden!

 

Meine Forderungen an UNSER Verhandlungsteam:

 

 

!!         Die INFLATION 2023 wird sicher > 12% betragen! Das muss berücksichtigt werden!

 

!!         Die Elektrobranche hat bei den diesjährigen KV-Verhandlungen 80% ihrer AUSGANGSFORDERUNGEN erreicht. 80% muss der Richtwert sein!

 

!!         Nach wie vor aktuell: ANPASSUNG des KV-Systems für Angestellte!

 

  • Endlich ein automatisches Vorrückungssystem (alle 2 – 4 Jahre)!
  • Eine Lösung ist überfällig: das Problem gibt’s seit 10 (!) Jahren – so hält man keine Fachkräfte!
  • Das sind Perspektiven, die so dringend notwendig sind!

 

  • Sozialplan 53+ und Ernennungstermine müssen bestehen bleiben!

 

 

      Das sind die Fakten – und diese Positionen sind NICHT verhandelbar!!

 

Und keine Ausreden!

Das Unternehmen verdient sich dank uns Mitarbeitern eine goldene Nase – seit Jahren!

Profitieren davon dürfen nicht schon wieder nur die Aktionäre, die Vorstände, das Management!

 

Jetzt WIR!! Ohne WENN UND ABER!

 

Da bleib ich dran – mit Sicherheit!

 

Euer

 

Martin

 

PS: Dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Die Widerstände sind groß, das Unternehmen wird sich dagegen wehren, Kampfmaßnahmen sind wahrscheinlich!

Wir müssen Geschlossenheit zeigen!

Es geht ja doch – TK-Sozial goes digital!

Beharrlichkeit trägt Früchte!

 

Meine Forderung, den Zugriff auf die Einkaufs-Gutscheine einfacher zu machen (Stichwort „TK-CARD“), hat endlich zum Erfolg geführt: Seit 28. Juni bin auch ich beim

Feldversuch „Digitalisierung der Einkaufsgutscheine“ !

 

Die Einzelheiten:

  • ein „Junges START UP“- Unternehmen wurde seitens TK-Sozial mit der Digitalisierung der Einkaufsgutscheine beauftragt.
  • In der Entwicklungsphase hat das Team eine Plattform/App programmiert, auf diese Plattform können dann die Einkaufsgutscheine heruntergeladen werden.
  • Um die Plattform auszuprobieren, wurde ein Feldversuch gestartet – mit einer Gruppe von TesterInnen, darunter auch ich.
  • Ziel: ALLE Kolleginnen und Kollegen (inkl. Sozialplan) sollen in ALLEN REGIONEN auf ALLE VERGÜNSTIGUNGEN zugreifen können – tagesaktuell und ohne organisatorische Hürden!
  • Der Feldversuch wird voraussichtlich bis Ende 2022 laufen, dann wird evaluiert und dann steht die Plattform/App allen A1 MitarbeiterInnen zur Verfügung!
Gerade jetzt, wo beinahe monatlich alles teurer wird – Lebensmittel, Strom, Gas, Sprit – ist ein Rabatt beim täglichen Einkauf hilfreich und notwendig!

 

Fazit: Vernünftige Dinge dauern manchmal halt ein bisschen länger, man darf sich nur nicht entmutigen lassen und hartnäckig bleiben.

Jedenfalls, ich bleib dran

Euer

Martin