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Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Lebensmittel, Miete, Sprit, Strom, Gas – die Kosten gehen durch die Decke!

 

Und WIR ….?

Warten auf die KV-Verhandlungen! Und erwarten, dass die Belastungen weitestgehend aufgefangen werden!

 

Meine Forderungen an UNSER Verhandlungsteam:

 

 

!!         Die INFLATION 2023 wird sicher > 12% betragen! Das muss berücksichtigt werden!

 

!!         Die Elektrobranche hat bei den diesjährigen KV-Verhandlungen 80% ihrer AUSGANGSFORDERUNGEN erreicht. 80% muss der Richtwert sein!

 

!!         Nach wie vor aktuell: ANPASSUNG des KV-Systems für Angestellte!

 

  • Endlich ein automatisches Vorrückungssystem (alle 2 – 4 Jahre)!
  • Eine Lösung ist überfällig: das Problem gibt’s seit 10 (!) Jahren – so hält man keine Fachkräfte!
  • Das sind Perspektiven, die so dringend notwendig sind!

 

  • Sozialplan 53+ und Ernennungstermine müssen bestehen bleiben!

 

 

      Das sind die Fakten – und diese Positionen sind NICHT verhandelbar!!

 

Und keine Ausreden!

Das Unternehmen verdient sich dank uns Mitarbeitern eine goldene Nase – seit Jahren!

Profitieren davon dürfen nicht schon wieder nur die Aktionäre, die Vorstände, das Management!

 

Jetzt WIR!! Ohne WENN UND ABER!

 

Da bleib ich dran – mit Sicherheit!

 

Euer

 

Martin

 

PS: Dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Die Widerstände sind groß, das Unternehmen wird sich dagegen wehren, Kampfmaßnahmen sind wahrscheinlich!

Wir müssen Geschlossenheit zeigen!

Es geht ja doch – TK-Sozial goes digital!

Beharrlichkeit trägt Früchte!

 

Meine Forderung, den Zugriff auf die Einkaufs-Gutscheine einfacher zu machen (Stichwort „TK-CARD“), hat endlich zum Erfolg geführt: Seit 28. Juni bin auch ich beim

Feldversuch „Digitalisierung der Einkaufsgutscheine“ !

 

Die Einzelheiten:

  • ein „Junges START UP“- Unternehmen wurde seitens TK-Sozial mit der Digitalisierung der Einkaufsgutscheine beauftragt.
  • In der Entwicklungsphase hat das Team eine Plattform/App programmiert, auf diese Plattform können dann die Einkaufsgutscheine heruntergeladen werden.
  • Um die Plattform auszuprobieren, wurde ein Feldversuch gestartet – mit einer Gruppe von TesterInnen, darunter auch ich.
  • Ziel: ALLE Kolleginnen und Kollegen (inkl. Sozialplan) sollen in ALLEN REGIONEN auf ALLE VERGÜNSTIGUNGEN zugreifen können – tagesaktuell und ohne organisatorische Hürden!
  • Der Feldversuch wird voraussichtlich bis Ende 2022 laufen, dann wird evaluiert und dann steht die Plattform/App allen A1 MitarbeiterInnen zur Verfügung!
Gerade jetzt, wo beinahe monatlich alles teurer wird – Lebensmittel, Strom, Gas, Sprit – ist ein Rabatt beim täglichen Einkauf hilfreich und notwendig!

 

Fazit: Vernünftige Dinge dauern manchmal halt ein bisschen länger, man darf sich nur nicht entmutigen lassen und hartnäckig bleiben.

Jedenfalls, ich bleib dran

Euer

Martin

Was haben Vorstände, Spekulanten und Aktienbesitzer gemeinsam?

Genau: Völlig Wurscht, wie viel ich arbeite, Hauptsache, die Bilanzen stimmen. Wichtig ist, dass mein Geld arbeitet!

Ein Blick auf die Zahlen:

  • 0,28 EURO pro Aktie: Aus gut informierten Kreisen wurde bekannt / „Investor Relations“ verkündet die Frohbotschaft, dass (in der Aufsichtsratssitzung vom 03.03.22) ein Dividendenvorschlag in der Höhe von 0,28 Euro/Aktie für das Geschäftsjahr 2021 eingebracht wurde. (Schließlich war 2021 ein „goldenes Jahr“!)
  • + 12%: so groß wäre die Erhöhung gegenüber der Auszahlung 2021 (für 2020), da wurden „nur“ 0,25 EURO/Aktie beschlossen.
  • + 20.000.000 EURO: das wäre die Gewinnerhöhung (für die Aktionäre) in Summe, ca. 186 Millionen statt 166 Millionen!

Fällt was auf?

  • Ja, schon!
  • Wir, die wir 2021 diese Umsätze erarbeitet, diese Gewinne erwirtschaftet haben, sind – nach dramatischen Verhandlungen (inklusive Betriebsversammlungs- und Streikankündigungen!!), mit einer Lohnerhöhung von €130.- abgespeist worden. OBWOHL wir darauf hingewiesen haben, dass allein die Inflation bei 4 % lag …und immer weiter wächst auf mittlerweile 5,9%!! (im Februar 2022)

Fazit:

  • Nicht die, die den Hauptteil des Gewinnes erarbeitet haben, werden belohnt sondern die, bei denen einfach Geld zu Geld kommt.
  • Wenn es darum geht den Kuchen gerechter aufzuteilen, sind alle taub und stumm – Politik, Unternehmen,………
  • Einen wirklich sichtbaren Willen, Gewinne gerecht zu verteilen, sehe ich nicht!

Vorschlag:

Um die Inflation (derzeit 5,9% – Tendenz steigend) abzufedern, könnte ja ein Teil (z.B. ein Viertel) der vorgesehenen 20.000.000 Euro Dividendenerhöhung dazu aufgewendet werden, die Differenz zur (das Loch in den Taschen der einfachen Mitarbeiter) tatsächlichen Teuerung 2022 abzugelten.

Als Erfolgs-und Gewinnbeteiligung, für die Hackler, diejenigen, die die Gewinne tatsächlich erwirtschaften.

Wär‘ doch fair…… oder?

Ich bleib dran,

Herzlichst Martin

PS: Und trotzdem gibt es einen positiven Lichtblick:

unsere Personalvertreter haben gegen die Dividendenerhöhung im Aufsichtsrat gestimmt – EINSTIMMIG!!